Heute
Naturheilkunde
In der Naturheilkunde kennt man das Urelement Erde also schon seit der Antike - und Heilerde ist ein wahres Allroundtalent bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Sie beruhigt den Magen, saugt überschüssige Magen- und Gallensäure sowie Giftstoffe aller Art auf. Außerdem hilft sie bei Hautproblemen und wird in der Körperpflege eingesetzt. Über die wohltuende Wirkung von Peloiden - so nennt man Fango, Moor, Schlamm und Heilerde - besteht in der Naturheilkunde kein Zweifel. Naturmediziner vertrauen bei Gliederschmerzen und rheumatischen Beschwerden schon seit langer Zeit auf die Tiefenwirkung von Heilerde. Sie regt den Stoffwechsel und den Heilungsprozess an. Als Wickel, Packung oder Auflage angewendet, wirkt Heilerde durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und entzündungshemmend.
Bereits Hippokrates schrieb: „Die Natur ist der Arzt der Krankheit.“ Der Beachtung dieses „Selbstheilungsprinzips“ fühlen sich Heilpraktiker/innen bis in die heutige Zeit verpflichtet.




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